Industrielle Bildverarbeitung

Oberflächenqualität im Detail

Individuelle Beleuchtung, Kameramodule und ein trainiertes Bildverarbeitungsmodell zur Prüfung von Fahrzeuglackierungen.

Ein Projekt aus dem veröffentlichten Portfolio von peoly.

Von der Eingabe zur nutzbaren Ausgabe
  1. 01Kontrollierte Beleuchtung
  2. 02Kameraaufnahme
  3. 03Fehlerklassifikation

Die Herausforderung: schwer sichtbare Fehler

Ein Automobilhersteller wollte die Prüfung lackierter Bauteile automatisieren. Sehr kleine Oberflächenfehler sind schwer zu erkennen, besonders wenn die Beleuchtung das zu prüfende Merkmal nicht sichtbar macht.

Bild und Modell gemeinsam entwickeln

peoly kombinierte speziell entwickelte Beleuchtung und Kameramodule mit intern trainierten faltungsbasierten neuronalen Netzen. Der Aufnahmeaufbau war ein wesentlicher Teil der Lösung: Er machte die relevanten Oberflächenmerkmale vor der Klassifikation sichtbar.

Die veröffentlichte Arbeit behandelte mehrere Arten von Lackfehlern. Das ursprüngliche Beispiel zeigt die Beleuchtungsanordnung an fehlerhaft lackierten Autotürgriffen. Das Portfolio beschreibt auch Vorbereitungen für lokale und Cloud-Bereitstellung.

Was dieser Ansatz zeigt

Das Projekt verbindet optisches Design und maschinelles Lernen in derselben Prüfaufgabe. Ein brauchbares Bild ist der Ausgangspunkt; das Modell interpretiert anschließend Merkmale der vereinbarten Fehlerkategorien.

Ein neues Prüfprojekt beginnt mit dem Bauteil, seiner Oberfläche, den gesuchten Fehlern und den Betriebsbedingungen. Diese Angaben bestimmen den Aufbau der Bildaufnahme und die Nachweise, die zur Bewertung des Modells für diesen Produktionsprozess nötig sind.

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